GRÜNE Mitgliederversammlung für entschlossene Wohnungspolitik

GRÜNE Mitgliederversammlung (MV) für entschlossene Wohnungspolitik
Höhere Quote und aktive Grundstückspolitik gefordert
Die Mitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen von den grünen Wohnungspolitikern Harald Schwenck und Uwe M. Warnecke eingebrachte umfassenden Antrag zur Wohnungspolitik in Düsseldorf und NRW beschlossen.
Paula Elsholz, Sprecherin: „Wohnen ist zu einem der zentralen Gerechtigkeitsthemen in Düsseldorf geworden. Trotz erster Erfolge beispielsweise beim Bau von geförderten Wohnungen, bei der Aktivierung der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWD) oder bei der Unterstützung von Wohnprojekten ist die Wohnungssuche für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen weiterhin extrem schwierig. Der Beschluss der Mitglieder zeigt Instrumente auf, die wir neu oder entschiedener nutzen müssen“. Darüber hinaus werden auch Rahmenbedingungen gefordert, die Landes- oder Bundesregierung setzen müssen.

„In Düsseldorf müssen wir uns unter anderem für eine höhere Quote an geförderten und preisgedämpften Wohnungen einsetzen. Sie sollte für neue Bebauungspläne von aktuell insgesamt 40% auf mindestens 50% angehoben werden“, ergänzt Ko-Sprecherin Mirja Cordes. Außerdem fordern die GRÜNEN eine wesentliche
aktivere Bodenpolitik von der Stadt. Cordes nennt zwei Beispiele: „Wenn die Bundeswehr die Bergische Kaserne nun doch aufgibt, dann muss die Stadt zugreifen.
Münster hat das vor Kurzen erfolgreich vorgemacht. Auch das große städtische Grundstück im Bereich des zukünftigen ‚Glasmacherviertels‘ in Gerresheim darf auf keinen Fall in Gänze an einen Investor verkauft werden“.
Die GRÜNEN plädieren stattdessen bei beiden beispielhaften Flächen für eine vielfältige Entwicklung und Vermarktung durch die Stadt. Nur so können Akteure zum Zuge kommen, die am Gemeinwohl orientiert sind, insbesondere Genossenschaften, Bau- und Wohngruppen und die SWD.
Links:

Verwandte Artikel