Dieselgipfel

Dank Diesel-Manipulationen: Dicke Luft in 31 NRW-Kommunen

Kanzlerin Merkel hat für Montag erneut zum Diesel-Gipfel geladen. Der Druck zu wirksamen Ergebnissen zu gelangen ist groß – insbesondere in NRW. 31 der bundesweit 89 Städte, in denen die Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten werden, liegen in NRW. Damit dieser Gipfel nicht erneut im Desaster endet, haben Grüne aus dem Bund, aus NRW und den betroffenen Kommunen heute Forderungen an Ministerpräsident Laschet und die Bundesregierung formuliert.

Grüne fordern Laschet und Bundesregierung zum Handeln auf

Ziel muss es sein, dass bereits 2018 die Grenzwerte wieder eingehalten werden können. Dazu müssen Kommunen, Länder und der Bund koordiniert handeln.

  • Wir fordern ein vom Bund finanziertes Aktionsprogramm des Bundes für die Städte. Inhalt des Programms:
  • Umstellung der Busse auf emissionsfreie Bussysteme und die kurzfristige Nachrüstung mit Stickstoffdioxidfilteranlagen
  • Umstellung der städtischen Fuhrparks auf emissionsfreie Fahrzeuge
  • Aufbau einer Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum, in Parkhäusern und an Einkaufszentren, bequem nutzbar mit einer Karte
  • Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur
  • Modellstädte, die für innerstädtische Lieferdienste auf der „letzten Meile“ künftig nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zulassen wollen
  • Unterstützung für Carsharinganbieter bei der Umstellung auf E-Fahrzeuge

Quelle: GRÜNE NRW

Der Artikel weiter mit Tabellen, Video und mehr

 

 

Verwandte Artikel